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Kommt
ein Gast in das Bertha-Bruch-Tierheim mit dem Wunsch, einem Tier ein schönes
Zuhause zu geben, müssen die Abläufe für eine Hunde- oder
Katzenvermittlung berücksichtigt werden. In einem ersten Gespräch wird
in Erfahrung gebracht, wie die räumlichen und umgebungsspezifischen
Voraussetzungen sind. Dies wird mittlerweile durch einen
standardisierten Fragebogen festgehalten.
Bei
Hunden wird darauf geachtet, dass ein entsprechender Kontakt, u.a. in
Form von mehreren Spaziergängen hergestellt wird. Danach findet ein
Vorbesuch bei den
Interessenten statt. Diese Maßnahme dient vor allem
dazu, den möglichen zukünftigen Besitzer weiterhin zu beraten.
Hierunter fallen z.B. Hinweise über die Unterbringung bzw. Ratschläge
zur Umzäunung usw. Sollte sich bei diesem Besuch herausstellen, dass in
den früheren Gesprächen Sachverhalte verschwiegen oder bewusst verändert
dargestellt wurden, kann es zur Ablehnung der Vermittlung kommen.
Bei
Katzen
führen wir ein intensives Vorgespräch mit dem Ziel, „die
richtige Katze zum richtigen Menschen“ zu bringen.
Nach
der Vermittlung eines Tieres werden wir einmal einen Nachbesuch
durchführen, der in erster Linie für eine weitere Beratung genutzt
werden soll, soweit nötig. Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese
Gesamtvorgehensweise für die Tiere vorteilhaft ist (weniger Tiere, die
zurückgebracht werden). Allerdings gibt es Interessenten, die sich mit
dem Aufwand, den wir „nur für ein Tier“ betreiben, etwas schwerer tun.
Grundsätzlich werden wir bei dieser Vorgehensweise bleiben, obwohl der
Zeitaufwand vor allem für die ehrenamtlichen Helfer, nicht zu
unterschätzen ist.
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