Der Zwingerhusten ist eine
Faktorenkrankheit, d.h., dass mehrere ungünstige Ursachen zum Ausbruch
der Erkrankung beitragen:
Zum einen sind es
verschiedene Erreger, insbesondere Bordetellen und das
Parainfluenza-Virus. Zum anderen sind es klimatische Bedingungen wie
Feuchtigkeit und Durchzug. Ferner wird der Zwingerhusten durch eine
intensive Hundehaltung (hohe Besatzdichte, starker Tierumsatz) begünstigt.
Die geschwächten oder gestressten Hunde stecken sich gegenseitig durch
Kontakt an. Doch auch einzeln gehaltene Tiere sind gefährdet, zum
Beispiel beim täglichen Spaziergang oder auf Ausstellungen.
Die Erkrankung fängt
meist mit klarem Nasen- bzw. Augenausfluss und quälendem, trockenem
Husten an. Wird der Husten nicht rechtzeitig erkannt und behandelt,
verschlimmert sich der Zustand bis hin zur Lungenentzündung. Der
Zwingerhusten ist selten tödlich, doch kann sich die Erkrankung selbst
unter tierärztlicher Behandlung mehrere Wochen hinziehen.
Weitere
Infos mit Abbildung unter http://www.virbac.de/tierhalter/hobbytiere-infektion/infektion22.asp
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[Quelle:
virbac Tierarzneimittel GmbH, 23843 Bad Oldesloe]